Petrus Pomerol 1988 [Bad Label] gehört zu den Ikonen des Pomerol. Château Petrus, unter der Ägide der Familie Moueix, ist berühmt für eine dicht konzentrierte Merlot-Frucht, verfeinert durch präzise Selektion und begrenzte Erträge. Der Jahrgang 1988 gilt als besonders reif und vielschichtig, wobei die samtige Struktur und Eleganz eines langen Entwicklungsprozesses zeugen. Kritiker wie Falstaff, Robert Parker, Jancis Robinson, Jeff Leve und Winespectator loben die charakteristische Balance dieses Tropfens und betonen seine Fähigkeit, über Jahrzehnte zu reifen. Trotz des Alters bleibt die Substanz präsent und zeigt die einzigartige Stilistik von Petrus.
In der Verkostung entfaltet der Wein Noten von getrockneten Früchten, dunklen Beeren, Trüffel und feinem Tabak, ergänzt durch eine Spur Espresso. Am Gaumen wirkt er seidenglatt, mit reifen, perfekt integrierten Tanninen und einer mineralischen Tiefe, die auf dem Pomerol-Terroir aufliegt. Der Abgang ist lang, vielschichtig und elegant, getragen von feineren Rauch- und Kakaoanklängen, die die reife Entwicklung dieses Jahrgangs widerspiegeln. Zusätzlichen Noten von Leder, Graphit und dunkler Schokoladigkeit tragen weiter zur Komplexität bei.
Food-Pairing-Empfehlung: Gegrilltes Lammkarree mit Rosmarin, Steinpilzrisotto oder ein Stück gereifter Käse begleiten diesen Wein besonders harmonisch und unterstreichen seine opulente Struktur, während schokoladige Desserts elegante Kontraste bieten.